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Effektivzinsrechner

Berechnen Sie den effektiven Jahreszins (APR) nach PAngV inklusive aller Gebühren und Nebenkosten – für einen fairen Kreditvergleich.

Effektivzins berechnen

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Zusätzliche Kosten

Hinweis: Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkrediten sind in Deutschland i.d.R. unzulässig (BGH-Urteil).

Effektivzins p.a. (APR)

Sollzins p.a.
Monatliche Rate (ohne Gebühren)
Monatliche Rate (mit Gebühren)
Mehrkosten durch Gebühren
Gesamtkosten

Was ist die PAngV und warum ist der Effektivzins wichtig?

Preisangabenverordnung (PAngV)

Die PAngV (Preisangabenverordnung) schreibt vor, dass Kreditgeber in Deutschland den effektiven Jahreszins (APR – Annual Percentage Rate) angeben müssen. Dieser berücksichtigt alle Kosten des Kredits, nicht nur den Nominalzins.

Seit dem BGH-Urteil von 2014 sind Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkrediten in Deutschland grundsätzlich unzulässig. Dennoch können andere Gebühren (z.B. für Restschuldversicherungen) den Effektivzins erhöhen.

Sollzins vs. Effektivzins

  • Sollzins (Nominalzins): Reiner Zinssatz ohne Nebenkosten. Bestimmt den Zinsanteil jeder Rate.
  • Effektivzins (APR): Gesamtkosten des Kredits als Jahresprozentzahl. Enthält alle Gebühren und ist daher der richtige Vergleichswert.

Vergleichen Sie immer den Effektivzins, niemals nur den Sollzins!

Häufige Fragen zum Effektivzins

Wie wird der Effektivzins berechnet?
Der Effektivzins wird durch eine interne Zinsfußmethode (Newton-Raphson-Verfahren) berechnet. Es wird der Zinssatz ermittelt, bei dem der Barwert aller zukünftigen Zahlungen (Raten) dem um die Gebühren bereinigten Darlehensbetrag entspricht. Dieser Wert wird dann auf Jahresbasis umgerechnet.
Ist ein bonitätsabhängiger Zinssatz üblich?
Ja, die meisten Banken bieten Kredite mit bonitätsabhängigen Zinsen an. Der beworbene Zinssatz ("ab X %") gilt nur für Kunden mit sehr guter Bonität. Laut PAngV müssen Banken auch einen Zwei-Drittel-Zinssatz angeben – den Zinssatz, den mindestens zwei Drittel der Kunden tatsächlich erhalten.