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Mietpreisrechner 2026 — Miete vs. Kauf

Lohnt sich Kaufen oder Mieten in Ihrer Situation? Berechnen Sie monatliche Kosten, den Break-even-Punkt und den langfristigen Vermögenseffekt.

Miete vs. Kauf berechnen

€/m²
%
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Monatliche Mietkosten
Monatliche Kaufkosten

Break-even nach

ab dann lohnt sich Kaufen mehr

Finanzierungsbedarf
Preis-Miete-Verhältnis
Bewertung

Vergleich nach Jahren: Kumulierte Kosten

Jahr Kumulierte Miete Kumulierte Kaufkosten Differenz

* Kaufkosten = Rate + Instandhaltung (1% p.a.) + Nebenkosten. Mietkosten mit Steigerungsrate.

Häufige Fragen zu Miete vs. Kauf

Lohnt sich Kaufen oder Mieten in Deutschland?
Es gibt keine pauschale Antwort. Kaufen lohnt sich eher bei: langem Zeithorizont (10+ Jahre), günstiger Finanzierung, stabilem Wohnbedarf, und moderatem Kaufpreis im Verhältnis zur Miete (Preis-Miete-Verhältnis unter 25). Mieten ist besser bei: Flexibilitätsbedarf, hohen Kaufpreisen (PMV über 35), und wenn Sie das Kapital alternativ gut anlegen können.
Was ist das Preis-Miete-Verhältnis (PMV)?
Das Preis-Miete-Verhältnis (auch Kaufpreisvervielfältiger) = Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Ein PMV von 25 bedeutet, man zahlt das 25-fache der Jahreskaltmiete. Als Faustregel: PMV unter 20 ist günstig (lohnt sich zu kaufen), 20–30 ist neutral, über 30 ist teuer (Mieten könnte besser sein). In München liegt das PMV oft über 40, in ländlichen Regionen unter 20.
Was sind die versteckten Kosten beim Immobilienkauf?
Neben Grunderwerbsteuer, Notar und Makler fallen laufende Kosten an: Instandhaltungsrücklage (Experten empfehlen 1–1,5 % des Kaufpreises pro Jahr), Grundsteuer (ca. 0,1–0,5 % des Kaufpreises p.a., 2025 neu berechnet), Wohngebäudeversicherung, Hausgeld (bei Eigentumswohnung). Diese Kosten summieren sich auf oft 2–3 % des Kaufpreises pro Jahr.
Wie entwickeln sich Immobilienpreise in Deutschland?
Nach dem Preisrückgang 2022–2023 (-10 bis -20 % in manchen Regionen) stabilisierten sich die deutschen Immobilienpreise 2024–2026 wieder. Langfristig sind Immobilien in Ballungszentren im Schnitt um 2–4 % p.a. gestiegen. Regionale Unterschiede sind enorm: München, Frankfurt, Hamburg weisen weiterhin hohe Preise auf, während ländliche Regionen stabiler oder rückläufig sind.
Wie wird der Break-even berechnet?
Der Break-even ist der Zeitpunkt, ab dem die kumulierten Kaufkosten (Finanzierungsrate + Nebenkosten + einmalige Kaufnebenkosten) geringer sind als die kumulierten Mietkosten (inkl. Mietsteigerung). Davor ist Mieten günstiger, danach Kaufen. Für eine präzise Analyse sollte man auch Opportunitätskosten des Eigenkapitals und mögliche Wertsteigerungen berücksichtigen.

Miete vs. Kauf in Deutschland 2026: Eine ehrliche Analyse

Die Frage "Kaufen oder Mieten?" ist in Deutschland eine der wichtigsten finanziellen Entscheidungen. Mit unserem Mietpreisrechner können Sie beide Optionen direkt vergleichen und den Break-even-Punkt berechnen – ab wann sich der Kauf im Vergleich zur Miete rechnet.

Deutschland hat traditionell eine der niedrigsten Eigentumsquoten in Europa (ca. 45 %). Das liegt u.a. an hohen Kaufpreisen in Städten, strengem Mietrecht (Mieterschutz) und kulturellen Faktoren. In den letzten Jahren sind die Kaufpreise in deutschen Metropolen stark gestiegen, was die Kaufentscheidung für viele Haushalte erschwert.

Preis-Miete-Verhältnis in deutschen Städten (2026, ca.)

Stadt PMV Bewertung
München38–45Sehr teuer
Frankfurt, Hamburg, Berlin28–36Teuer
Köln, Stuttgart, Düsseldorf24–30Mittel
Leipzig, Dresden, Hannover18–24Günstig
Ländliche Regionen (Ost)10–18Sehr günstig